Umweltfreundlich züchten
Eine gesunde Umwelt finden wir sehr wichtig, sodass auch wir unseren Teil dazu betragen möchten:
- So sparsam wie möglich mit Energie umgehen. Wir erzeugen unsere Energie selbst mithilfe von KWK (Kraft-Wärme-Kopplungstechnologie). Dies ist ein ungeheuer großer Generator, der Gas in Strom, Wärme und co2
umsetzt. Der Strom wird für die Assimilationsleuchten und das co2
von den Rosen für die Fotosynthese (Verbrennung) genutzt.
- Wärme- und co2
-Lieferung an Nachbarn. Alle Wärme, die beim Umsetzungsprozess von Gas in Strom freigesetzt wird, wird vollständig selbst genutzt. Eventuell übrige Wärme wird ebenso wie co2
an die Nachbarn weitergegeben. Ein in sich geschlossener Kreislauf also.
- Energie ans Netz liefern. Tritt beim Energienetz ein Energiemangel auf, beispielsweise wenn jeder morgens zur Arbeit geht, können wir einen Teil dieser Energie liefern, indem wir mit unserem Strom nicht die Assimilationsleuchten speisen, sondern das Energienetz.
- Recycling von Speisewasser. Alles Speisewasser, das wir den Rosen geben, wird nach der Desinfektion der Krankheitskeime wiederverwendet. Auf diese Weise landet kein Tropfen des Speisewassers mehr im Graben oder im Abwasserkanal.
- Integriert züchten. Das bedeutet weitgehend biologisch züchten. Bei der Krankheitsbekämpfung werden chemische Mittel auf ein Mindestmaß reduziert. Wir versuchen, Ungeziefer mit Ungeziefer zu bekämpfen.
- Die Lichtemission wird minimiert. Alle Lichtemission der Assimilationsleuchten wird - sowohl an der Oberseite des Gewächshauses als auch an den Seiten - mithilfe eines geschlossenen Schutztuchs abgefangen.
- Abfalltrennung. Alle Abfälle werden ordnungsgemäß getrennt, genauso wie es in Haushalten geschieht.
Aufgrund all dieser Maßnahmen können wir eine Zertifizierung des Milieu Project Sierteelt-A [Umweltprogramm für den Anbau von Zierpflanzen] vorweisen, eine für einen Rosenbetrieb wertvolle Auszeichnung für umweltbewusstes Züchten.
|